Kommunikation

Kommunikation ist Heilung

Leben wird bestimmt durch Kommunikation
In allen Lebensbereichen steht die Kommunikation mit anderen Menschen an erster Stelle, wenn es darum geht, Beziehungen lebendig und vertrauensvoll zu gestalten und zu leben. Unsere Handlungen und (Re-) Aktionen sind dabei geprägt von unseren innersten persönlichen Gedanken, Gefühlen, Wünschen und Bedürfnissen, die uns jedoch nicht immer bewusst sind. Diese bestimmen auf unbewusster Ebene unser Kommunikationsverhalten, das nur allzu oft zu Konflikten, Rechthaberei und Streitereien führt.

Kernthema einer wertschätzenden Kommunikation ist Empathie und Selbstempathie. Mit Empathie ist Einfühlung gemeint, nicht „Mitgefühl“ oder „Mitleid“. Empathie meint die Fähigkeit zu erkennen, was in einem anderen gerade vorgeht. Es ist ein respektvolles Annehmen von Gedanken, Gefühlen und Erfahrungen anderer Menschen, quasi die Welt aus der Sicht eines Anderen betrachten und erfassen zu können.
Die gute Nachricht ist: Empathie und Selbstempathie lässt sich lernen.

Selbstempathie hilft uns, in Konflikt- und Stress-Situationen Abstand zu gewinnen und Lösungen zu finden, besonders dann, wenn wir uns ärgern oder überfordert fühlen.

Empathie und Ausgeglichenheit beginnt in uns selbst - tagtäglich - Zuhause und im beruflichen Alltag. Beispielsweise in einer respektvollen und wertschätzenden Begegnung mit Gesprächspartnern, die anderer Meinung sind.

Je mehr Empathie und Respekt wir für uns selbst aufbringen können, desto selbstverständlicher wird sich diese innere Haltung auch in unseren Beziehungen widerspiegeln.

Arbeitskreis wertschätzende Kommunikation

Wertschätzung in der Kommunikation und im Umgang mit anderen Menschen wird immer wichtiger. Das gilt für den privaten Bereich genauso, wie für den beruflichen und therapeutischen Bereich. Familien, Unternehmen – alle Gemeinschaften und soziale Systeme - profitieren davon. Diese besondere Art zu kommunizieren ist für uns erstmal ungewohnt und erfordert regelmäßige Übung und Reflektion.
Der Arbeitskreis Wertschätzende Kommunikation bietet dafür einen Raum.

In regelmäßigen Abständen führen wir Übungsabende durch.

Aktuelle Termine

Können Sie sich vorstellen,

dass Sie bereit sind…
… Ihre persönlichen positiven und negativen Gedanken und Gefühle, die Sie in einer Situation wahrnehmen, klar zu benennen und diese in einer „Ich“ Botschaft“ mitzuteilen? Und das, ohne dabei verletzend zu sein? (Selbstbewusstsein)
… die persönliche Realität eines anderen Menschen wahrnehmen, diese anerkennen und sich in diese einfühlen zu können, obwohl Sie nicht mit ihr übereinstimmen? (Empathie)
… Handlungen und Verhaltensweisen, die nicht Ihre Zustimmung finden, klären zu wollen, ohne Vorwürfe zu machen oder Schuldzuweisungen auszudrücken? (Aufrichtigkeit)
… eindeutig und klar zu formulieren, was Ihr persönliches Anliegen ist, ohne unbedingt Recht haben zu müssen und etwas zu fordern? (Zielgerichtetheit)
… hinzuhören und Abstand zu halten, ohne das Gesagte persönlich zu nehmen – besonders dann, wenn Ihnen Vorwürfe gemacht, oder Sie kritisiert werden? (Achtsamkeit)
… Konflikte und unangenehmen Situationen zu analysieren, zu verstehen und konstruktiv lösen zu wollen? (Verantwortung)
… erfüllende, lebendige und wertschätzende Beziehungen und Verbindungen aufzubauen und zu pflegen? (Kooperation)

Das und vieles mehr sind Themen in diesem Seminar.

Seminar - Empathische Kommunikation

Wertschätzende und empathische Kommunikation im Beruf und im Privatleben
“Das Spiel, das mir am meisten Spaß bringt, heißt „Das Leben wunderbar machen“. Die meisten Leute spielen „Wer hat Recht“ und sie wissen nicht, dass es auch ein anderes Spiel gibt. „Das Leben wunderbar machen“ können wir auch mit Leuten spielen, die „Wer hat Recht“ gewöhnt sind - niemand wird das weiter spielen wollen, wenn er die Wahl hat.” (Dr. Marshall B. Rosenberg)

Leben wird bestimmt durch Kommunikation
In allen Lebensbereichen steht die Kommunikation mit anderen Menschen an erster Stelle, wenn es darum geht, Beziehungen lebendig und vertrauensvoll zu gestalten und zu leben. Unsere Handlungen und (Re-) Aktionen sind dabei geprägt von unseren innersten persönlichen Gedanken, Gefühlen, Wünschen und Bedürfnissen, die uns jedoch nicht immer bewusst sind. Diese bestimmen auf unbewusster Ebene unser Kommunikationsverhalten, das nur allzu oft zu Konflikten, Rechthaberei und Streitereien führt.

Kernthema einer wertschätzenden Kommunikation ist Empathie und Selbstempathie. Mit Empathie ist Einfühlung gemeint, nicht „Mitgefühl“ oder „Mitleid“. Empathie meint die Fähigkeit zu erkennen, was in einem anderen gerade vorgeht. Es ist ein respektvolles Annehmen von Gedanken, Gefühlen und Erfahrungen anderer Menschen, quasi die Welt aus der Sicht eines Anderen betrachten und erfassen zu können.
Die gute Nachricht ist: Empathie und Selbstempathie lässt sich lernen.

Selbstempathie hilft uns, in Konflikt- und Stress-Situationen Abstand zu gewinnen und Lösungen zu finden, besonders dann, wenn wir uns ärgern oder überfordert fühlen.

Empathie und Ausgeglichenheit beginnt in uns selbst - tagtäglich - Zuhause und im beruflichen Alltag. Beispielsweise in einer respektvollen und wertschätzenden Begegnung mit Gesprächspartnern, gerade dann wenn sie anderer Meinung sind.

Je mehr Empathie und Respekt wir für uns selbst aufbringen können, desto selbstverständlicher wird sich diese innere Haltung auch in unseren Beziehungen widerspiegeln. Und „empathisch sein zu können“ bedeutet nicht, dass wir mit Allem und Jedem übereinstimmen müssen. Es geht darum Beziehungen zu gestalten, die durch Offenheit und Klarheit geprägt sind.

Es ist vielmehr ein „sich reinversetzen“ in die Rolle und Position des anderen Menschen - gedanklich und gefühlsmäßig. Wenn uns das gelingt, bekommt das Gespräch eine Wendung. Dann wird das trennende „Recht haben wollen“ zum verbindenden Verständnis im Miteinander.

Wir laden Sie herzlich ein, mit Ihrer Wahrnehmung zu experimentieren und Ihre innere Wahrheit ernst zu nehmen. Wie Sie jetzt denken und fühlen, prägt Ihre Wünsche, Bedürfnisse und Ziele. Wie sollen Andere wissen, was Sie sich wünschen, wenn Sie es ihnen nicht sagen (können)? Ziele, Methoden, Zielgruppen und Themen (LINK)

Die Methoden im Seminar:
Kurzvorträge, Einzel- Partner- und Gruppenarbeit, Praxisbeispiele, Erfahrungsaustausch, Leitfäden, Checklisten und Handouts zur weiteren Anwendung.

Themen des Seminars

  • Die Basis: Die Gewaltfreie Kommunikation nach Dr. Marshall Rosenberg
  • Wie zeigt sich förderliches (verbindend) und hinderliches (trennend) Kommunizieren bei mir und in meinem Umfeld?
  • Wie sind die vier Schritte und der innere und äußere Prozess einer wertschätzenden Kommunikation?
  • Wo liegt der Unterschied zwischen Urteilen, Werturteilen und Werten und was bedeutet das in zwischenmenschlichen Beziehungen?
  • Wie entwickele ich Empathie für mich und für andere – welche Auswirkung hat das?
  • Welche Rolle spielen Gefühle und Bedürfnisse in der Kommunikation?
  • Auf welche Weise erzeugen wir selbst unsere Gefühle?
  • Welche vier Arten des Hörens gibt es und welche Effekte haben diese Arten des Hörens in der Kommunikation?
  • Wieso ist es wichtig meine Beobachtungen (Wahrnehmungen) nicht zu bewerten, bzw. die Beobachtung von meiner Bewertung klar zu trennen?
  • Wie kann ich konstruktiv mit Ärger umgehen?
  • Was kann ich tun, statt zu fordern und zu drohen?
  • Welchen Vorteil hat Wertschätzung anstelle von Belohnung?
  • Wie schaffen empathische Fähigkeiten Entlastung in Stress Situationen?

Zielgruppen

  • ManagerInnen, Führungskräfte, Team– und GruppenleiterInnen
  • LeiterInnen in politischen, kirchlichen und sozialen Einrichtungen
  • Menschen in therapeutischen und beratenden Berufen
  • (Ehe) - Paare; Eltern und auch deren Kinder
  • LehrerInnen / Lehrende in allen Schulformen
  • ErzieherInnen in Kindergärten
  • Kinder / SchülerInnen / Heranwachsende
  • ...und schließlich: alle Menschen, die ihre Beziehungen bewusst und förderlich gestalten wollen

Ziele

  • Sie „entwickeln“ eine „neue“ Haltung, die es ermöglicht sich selbst authentisch mitzuteilen, ohne verletzend zu sein oder so zu wirken
  • Sie lernen, mit einfachsten Mitteln, die Realität des anderen zu erfassen und anzuerkennen, auch wenn sie der eigenen Meinung entgegensteht und schaffen es damit Differenzen anzuerkennen und Konflikte zu lösen
  • Sie schaffen eine vertrauensvolle Basis mit Ärger und Konflikten konstruktiv und förderlich umzugehen
  • Sie verzichten dabei, auch wenn dies zunächst schwierig erscheint, auf Forderungen, Drohungen und Strafen
  • Sie lernen sich klar auszudrücken und eigenen Ziele nachzugehen und dennoch offen zu sein für andere Sichtweisen und Lösungsvorschläge
  • Sie können ein Verhalten, mit dem Sie nicht übereinstimmen ansprechen und klären, ohne dabei mit Vorwürfen oder Schuldzuweisungen vorzugehen
  • Sie halten Abstand zu Kritik, Vorwürfen und Angriffen und hören, ohne die Inhalte persönlich zu nehmen.
  • Kindererziehung oder Mitarbeiterführung: Wertschätzende Kommunikation ist Wertschöpfung